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KELLERHOLZ - Das moderne Industriesägewerk in Süddeutschland für Palettenbretter & Palettenzuschnitte

Unsere zwei neuen MAN

Sie sind da!

 

Unsere zwei neuen MAN sind seit kurzem im Einsatz – Nummer fünf und sechs. Nummer sieben ist in der „pipeline“. Manfred und Daniel haben vor kurzem ihre neuen Schubboden MAN in Empfang nehmen dürfen - jeder mit 500 PS 6 Zylinder.

Besonderen Wert haben wir auf Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gelegt. Beide Fahrzeuge sind mit nicht abschaltbaren Notbremsassistenten sowie speziellen Totwinkelassistenten ausgerüstet. Beides keine Serienausstattung!

Pressebericht ARZ Forst Live Offenburg

Bericht der ARZ über die Messe Forst Live in Offenburg

KELLERHOLZ offizieller Partner von Jochen Schweizer


Kellerholz ist offizieller Partner von Jochen Schweizer, dem deutschen Marktführer für Erlebnisse, Erlebnisreisen und -geschenke.


Das Unternehmen bietet über 2.500 unterschiedliche Aktivitäten für jeden Geschmack und jedes Alter an: Adrenalin-geladene Abenteuer voller Action, faszinierende Outdoor-Angebote für die ganze Familie und Wohlfühlerlebnisse zum Entspannen und Genießen.

In der einzigartigen Erlebnisgeschenkbox können Erlebnisbegeisterte jetzt einen Tag lang mit einem Langholztransporter mitfahren und den Beruf hautnah erleben, von der Verladung in den tiefen Wäldern bis zur Lieferung in den modernsten Sägewerken.

Sie sind abenteuerlustig und wollten schon immer auf einem Langholztransporter sitzen? Hier können Sie die ErlebnisBox direkt buchen: Erlebnis-Box "Für große Jungs"

Thüringer Forstverein fordert Gesprächsbereitschaft von Grünen

"Das Gesprächsklima zwischen Naturschutz und Forstwirtschaft ist aktuell so schlecht wie noch nie", beklagt der Vorsitzende des Thüringer Forstvereins, Hagen Dargel. Einen Grund sieht er in der Regierungsbeteiligung der Partei Bündnis90/Die Grünen und dem Handeln der Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Anstatt in der Naturschutzpolitik auf Konsens zu setzen und einen ernsthaften Dialog auch mit der Forst- und Landwirtschaft zu führen, stelle sie Maximalforderungen des Naturschutzes als nicht verhandelbar dar. Ein Beispiel dafür sei der geforderte Nutzungsverzicht im Possenwald in einer Größenordnung von 2.500 ha, obwohl bei ehrlicher Berechnung das 5 %-Ziel bereits so gut wie erreicht sei. Auch der Suchraum für ein Biosphärenreservat Südharz scheine immer größer zu werden, es erstreckt sich auf Kyffhäuser und Hainleite. Der Thüringer Forstverein hat seine Mitglieder daher aufgerufen, an der von der Bürgerinitiative "Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite" angemeldeten Versammlung am 24. August ab 17:00 Uhr in der Nähe des Landtages in Erfurt teilzunehmen, die aus Anlass des Jahresempfangs der Grünen-Landtagsfraktion stattfindet. „Unsere Anwesenheit soll nicht nur Protest gegen die Naturschutzpolitik der Grünen sein, sondern auch ein Signal zur Gesprächsbereitschaft", sagt Hagen Dargel.

Quelle: Holz-Zentralblatt

KELLERHOLZ auf der Berufsinfomesse in Offenburg am 22.+23. April 2016

Wir sind Aussteller auf der Berufsinfomesse am 22. + 23. April 2016 auf dem Messegelände in Offenburg. Besuchen Sie uns auf unserem Stand 311 in der Baden Arena.

Die Berufsinfomesse (BIM) bietet an zwei Messetagen über 2.000 Angebote zu Ausbildung und Weiterbildung, Berufen, Studium und Praktika im In- und Ausland. Die jährliche Bildungsmesse ist Spitzenreiter im Südwesten mit 363 regionalen und überregionalen Ausstellern. Auffällig bei der vergangenen BIM war die hohe Präsenz von Eltern, die ihr Kind am Samstag begleiteten. Insgesamt informierten sich über 26.000 Besucher auf der Zukunfts-Plattform.

Der BIM-LOTSENSERVICE wird immer Freitags erneut vom Staatlichen Schulamt Offenburg und dem Amt für Schule und Kultur beim Landratsamt angeboten. Mit Kurzvorträgen und Themenkarten wird Schülern und Schülerinnen eine Orientierung gemäß ihren Interessen geboten und ein qualifizierter Rundgang durch die große Fülle an Angeboten ermöglicht. Hierfür ist eine Anmeldung über die jeweilige Schule erforderlich.

Der Eintritt ist kostenlos, vom Bahnhof bringt Sie ein kostenloser Shuttle im 20-Minuten-Takt zur Messe und zurück.

Mehr unter berufsinfomesse.de

SOS-Kinderdorf - Wir helfen mit!

„Spenden statt Schenken“ – Seit vielen Jahren unterstützen wir das SOS Kinderdorf und den Kindergarten in Muckenschopf. Anstelle von Geschenken für unsere treuen Partner und Kunden spenden wir den Betrag auch in diesem Jahr an diese beiden Organisationen, um damit Gutes zu bewirken und soziale Projekte zu unterstützen.

Nähere Informationen unter www.sos-kinderdorf.de

Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ in 2016 in Berlin

Die erfolgreiche Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ wird Ende 2016 in Berlin gezeigt. Sie präsentiert die architektonische Vielfalt moderner Holzbauweise und veranschaulicht, warum Holz in Deutschland als Baustoff der Zukunft gilt. Vom 21. Oktober 2016 bis zum 15. Januar 2017 wird die umfangreiche Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zu sehen sein. Ihre vorherigen Stationen waren die Pinakothek der Moderne in München (2011) und das Künstlerhaus in Wien (2012/2013). Neben den Inhalten, die bereits der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, bietet die Ausstellung 2016 die neuen Themenschwerpunkte ‚Urbanes Bauen‘ und ‚Modernisierung‘. Für das Bauen mit Holz sprechen nicht nur ästhetische Gründe. Vorteile sind zudem die positive Ökobilanz und die Möglichkeit, schnell, kostengünstig und dennoch anspruchsvoll zu bauen. Bei energetischer Sanierung und der Nachverdichtung von städtischem Raum, also dem Ergänzen und Aufstocken bestehender Immobilien, hat der Baustoff Holz nicht nur in Deutschland in den letzten Jahren einen Boom erlebt.

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema der Ausstellung: Gezeigt werden nicht nur zahlreiche maßstabsgetreue Architekturmodelle, sondern die verschiedenen Exponate und der Begleitkatalog veranschaulichen auch den Weg des Holzes vom nachhaltig bewirtschafteten Wald bis zum modernen Wohnhaus. Einzigartig für den Rohstoff Holz ist, dass seine Bereitstellung durch nachhaltige Waldwirtschaft auch für künftige Generationen gesichert werden kann.

Termin: 21.10.2016 – 15.1.2017
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Schirmherrschaft: Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks (Bau, Umwelt)

Beschreibung: Die Ausstellung zeigt Modelle und Abbildungen von wegweisenden Bauten und mehrgeschossigem Wohnbau mit Holz von nationalen und internationalen Architekten. Darunter sind spektakuläre Projekte der Architekten Toyo Ito und Shigeru Ban aus Japan sowie der deutschen Architekturgröße Frei Otto - alle in den letzten Jahren mit dem Pritzker Preis ausgezeichnet. Zu sehen ist außerdem das Konstruktionsmodell des siebengeschossigen Holz-Wohnbaus im Prenzlauer Berg des Berliner Architekturbüros Kaden+Lager (ehemals Kaden Klingbeil). Die Ausstellung veranschaulicht die Bandbreite der Holzkonstruktionsmöglichkeiten zwischen Natur und Technik einerseits und Funktionalität und Ästhetik andererseits und befasst sich mit eingehend mit der ökonomischen und ökologischen Bedeutung von Wald und Holzbau.

Veranstalter: Technische Universität München. Eine Ausstellung der Professur für Entwerfen und Holzbau und des Architekturmuseums der Technischen Universität München in Kooperation mit Deutschen Architektur Zentrum DAZ, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), den Deutschen Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR), den GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. und proHolz Bayern.

Offene Ausbildungsstellen bei Kellerholz

Wir haben noch folgende Ausbildungsstellen zu besetzen:

Holzbearbeitungsmechaniker/-in
Instandhaltungstechniker/-in
Elektroniker/-in
Technische Kaufmann/-frau

LERNEN, DURCHSTARTEN UND NEBENBEI DIE UMWELT SCHÜTZEN.


Warum Holz das Klima schützt: Holz wird von der Natur umweltfreundlich produziert und speichert dabei das klimaschädliche CO2 aus der Atmosphäre. Unser Rohstoff ist recyclebar und kann vielfältig verwendet werden - als Werkstoff, Baustoff, Energielieferant und im Gartenbau. Es ersetzt dabei viele andere fossile Energieträger, energieintensive Baustoffe und schont natürliche Ressourcen. Die Produktionsstätte ist gleichzeitig ein einzigartiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ist ein Erholungsort für den Menschen.

BIST DU AUS DEM HOLZ, DAS WIR SUCHEN?

Wenn du eine duale Ausbildung bei KELLERHOLZ beginnst, solltest du mindestens einen guten Hauptschul- oder Realschulabschluss mitbringen. Für das duale Studium ist das Abitur die Voraussetzung.

Du hast Interesse am Werkstoff Holz, besitzt technisches Geschick und bist aufgeschlossen für Neues. Du lernst leicht, zeigst gerne deine Leistungsfreude und, wann immer es gebraucht wird, ergreifst du auch die Initiative. Dann bist du aus dem Holz, das wir suchen und bieten dir breitgefächerte Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten.

Du kannst dich bei uns ganzjährig bewerben, am besten schon ein Jahr vor Deinem Schulabschluss. Die Ausbildung beginnt jeweils zum 1. September. Sende deine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei an meinekarriere@keller-holz.com oder per Post an

KELLERHOLZ
Meine Karriere
Muckenschopferstraße 19
77839 Lichtenau-Scherzheim.

DEIN ANSPRECHPARTNER

Für Deine Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Melde dich einfach bei unserem Ausbildungsleiter Herrn Schneider unter Tel +49 7227 504 88 - 0 oder per E-Mail an meinekarriere@keller-holz.com

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Kein Heimisches Holz ohne Holzernte

Kein heimisches Holz ohne Holzernte
Der größte Teil des Holzeinschlags in unseren Wäldern erfolgt im Winter. Gesperrte Waldbereiche und verschmutzte Wege sind die Folge. Sie als Waldbesucherin oder Waldbesucher fragen sich vielleicht, ob es wirklich nötig ist, dass hier Holz geerntet wird. Lassen Sie uns Antworten geben auf häufig gestellte Fragen zum Thema Holzernte.


1. WARUM WIRD ÜBERHAUPT HOLZ GEERNTET?
Der Holzeinschlag dient der Waldpflege oder der Verjüngung.Durch die Entnahme einzelner Bäume werden die verbleibenden Bäume gefördert. Der Wald wird dadurch stabiler. In älteren Waldbereichen werden die erntereifen Bäume entnommen, bevor sie an Wert verlieren. Damit wird Raum für eine neue Waldgeneration geschaffen. Nach einem Holzeinschlag ruht die Holzernte in diesem Waldbereich für einige Jahre.

Holz ist ein wichtiger, nachwachsender und klimaneutraler Rohstoff, der als Baumaterial und Energieträger dient. Die Produktion von heimischem Holz ist nachhaltig und ermöglicht einen Transport zum Verbraucher auf kurzen Wegen.  Andere Rohstoffe werden dadurch ersetzt. Die Holzernte ist für die Forstbetriebe die wichtigste Einnahmequelle. Insgesamt wird in Baden-Württemberg pro Jahr Holz mit einem Wert von über 500 Millionen Euro geerntet

2. ENTSTEHEN DURCH DIE HOLZERNTE SCHÄDEN AN BODEN UND WALDBESTAND?
Die Holzernte erfolgt pfleglich und fachgerecht durch gut ausgebildete Forstwirtinnen und Forstwirte. Die körperlich schwere Arbeit wird durch Holzernte- und Rückemaschinen unterstützt. Die Maschinen fahren nur auf Waldwegen und sogenannten Rückegassen. Es findet also keine flächige Befahrung und Verdichtung der Waldböden statt. Etwaige Schäden an den Wegen werden nach Abschluss der Holzerntearbeiten und der Holzabfuhr beseitigt.

3. WERDEN DIE WÄLDER AUSGEBEUTET?
Selbstverständlich nicht! Die Nachhaltigkeit ist seit vielen Generationen das grundlegende Prinzip der Forstwirtschaft. Nachhaltigkeit der Holzernte bedeutet, dass höchstens so viel Holz im Wald eingeschlagen wird wie im gleichen Zeitraum nachwächst. Das folgende Diagramm zeigt sogar, dass die Holzvorräte im öffentlichen Wald in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen haben. Es wurde also weniger Holz genutzt als nachwächst. Heutzutage wird die Nachhaltigkeit auf alle Waldfunktionen angewendet: Ökonomie, Ökologie und Soziales (z.B. Erholungsvorsorge, Umweltbildung). Dies ist auch gesetzlich im Landeswaldgesetz so festgeschrieben.

Weit über 80% der Waldflächen Baden-Württembergs sind mit internationalen Gütesiegeln zertifiziert (PEFCTM oder FSC®). Produkte mit diesen Siegeln stammen garantiert aus nachhaltiger und pfleglicher Waldwirtschaft.

4. WARUM WIRD DER WALD GESPERRT?
Der Holzeinschlag ist eine extrem gefährliche Arbeit. Die Unfallverhütungsvorschriften schreiben die Sperrung des Hiebsortes vor. Betritt man unbefugt Waldflächen, in denen Holz eingeschlagen wird, so begibt man sich in Lebensgefahr! Bitte beachten Sie deshalb zu Ihrer eigenen Sicherheit die Absperrungen!

5. SCHADET DIE HOLZERNTE DEN ÖKOLOGISCHEN AUFGABEN DES WALDES?
Nein! Die Holzernte dient der Pflege und Verjüngung des Waldes. Ziel sind gesunde, stabile Wälder, die alle, also auch ökologische Funktionen erfüllen. Es gibt darüber hinaus im baden-württembergischen Wald große Flächen, die ökologische Aufgaben in besonders hohem Maß erfüllen: z.B. Bann- und Schonwälder, Natura 2000-Gebiete, Naturschutzgebiete, Alt- und Totholzflächen. In diesen Wäldern orientiert sich die Holzernte am Schutzzweck oder findet, wie in den Bannwäldern, nicht statt.

6. WIE WIRD DIE MENGE DES HOLZEINSCHLAGS FESTGELEGT?
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg erfolgt planmäßig. In den öffentlichen Wäldern wird alle 10 Jahre die sogenannte Forsteinrichtung durchgeführt. Hierbei wird die Waldbewirtschaftung des abgelaufenen Jahrzehnts biologisch und ökonomisch beurteilt. Der Ist-Zustand des Waldes wird erfasst (z.B. Baumart, Alter, Vorrat, Zuwachs). Dann wird eine einzelbestandesweise Planung aller Maßnahmen für das kommende Jahrzehnt erstellt (z. B. Holzeinschlagsmenge und Pflegemaßnahmen). Alle Maßnahmen im Wald finden wohlüberlegt und auf wissenschaftlicher Basis statt.

Weitere Informationen unter: www.forstbw.de

Deutschland sucht den Superförster

Die Wälder Deutschlands sind aufgrund der nachhaltigen Forstwirtschaft heute holz- und artenreicher als noch vor 200 Jahren. Trotz einer intensiven Nutzung nehmen die Fläche und die Naturnähe des Waldes kontinuierlich zu. Der Wald genießt dank seiner vielfältigen Wohlfahrtsleistungen eine besondere Stellung in unserer Gesellschaft. Als Wirtschaftsfaktor, Rohstofflieferant, Klimaregulator, Lebensraum für Flora und Fauna sowie Rückzugsraum für erholungssuchende Menschen ist er von elementarer Bedeutung.

Die Menschen sind in den letzten Jahrzehnten der Arbeit vom Land in die städtischen Regionen gefolgt. Auch das Freizeitverhalten unserer Gesellschaft hat sich deutlich verändert. Für viele Aktivitäten in der Natur steht deshalb immer weniger Zeit zur Verfügung. Aufgrund der Ausbreitung städtischer Lebensformen ist besonders unter Kindern und Jugendlichen ein rückläufiges Interesse am ländlichen Leben und der Natur zu verzeichnen, was zu einem Mangel an Wissen und Zusammenhängen über den Wald und die Waldnutzung führt. Schon heute besuchen nur etwa zwei Drittel der deutschen Bevölkerung den Wald mindestens einmal jährlich. Damit wächst besonders bei Kindern und Jugendlichen die Gefahr, dass sie keine Beziehung zu ihrer natürlichen Umwelt aufbauen und sich zunehmend von der Natur entfremden.

Als Beispiel dafür mag der DJV Jugendreport 2010 gelten, der folgende Feststellung machte: „Ähnlich wie für Erwachsene fungiert auch für Jugendliche der Wald vor allem als Freizeit- und Erholungsraum, in dem die Nebenwirkungen der Waldbewirtschaftung nur stören.“

Die Partner dieses Projekts suchten deshalb die Zusammenarbeit mit dem Verlag Gruner+Jahr. Der Verlag veröffentlichte im Rahmen seines Kindermagazins „GEOlino extra“ im August 2013 das Themenheft „Lebensraum Wälder“. Hauptthemen waren u.a. der Lebensraum Wald mit seinen Schätzen, die Holzernte- und verarbeitung, die Vorstellung verschiedener Waldberufe sowie Tipps vom Pfadfinder. Als redaktionelle Beigabe beinhaltete das Heft außerdem das Strategiespiel „Deutschland sucht den Superförster“, welches den langfristigen Wissenstransfer auf spielerische Weise gewährleistet.

Mehr unter www.superförster.de

DeSH will neugierig auf die Branche machen

Die Säge- und Holzindustrie ist ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die Öffentlichkeit weiß bisweilen aber wenig über die "Grüne Industrie" im ländlichen Raum. Aus diesem Grund hat der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) nun eine neue Broschüre veröffentlicht. Das "Faktenbuch der Säge- und Holzindustrie" liefert Zahlen und Hintergründe über den größten Rohholznutzer des Landes.

"Mit dem Faktenbuch schließen wir eine Lücke", sagt Norbert Buddendick, Geschäftsführer für Markt und Produkte beim DeSH. Für Wald und Holzprodukte sei die Öffentlichkeit sensibilisiert, die bearbeitende Industrie produziere hingegen oftmals noch unter dem Radar. Das will man seitens des DeSH gerne ändern: "Wir haben als nachhaltiger und ökologischer Wirtschaftszweig allen Grund, selbstbewusst in die Öffentlichkeit zu treten", so Buddendick. Mit der neuen Publikation möchte man Medien, Politik, Entscheidungsträgern und interessierten Laien einen kompakten und fundierten Überblick über die Branche anbieten. Dieser Ansatz sei hervorragend für den "Erstkontakt" geeignet und ergänze die Unterlagen des DeSH.

Ausgehend von der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Rohstoffgewinnung verortet das Faktenbuch die Sägeindustrie prägnant innerhalb der Wertschöpfungskette und verdeutlicht die Funktion als wichtiges Bindeglied zwischen Forst- und Holzwirtschaft. Mit rund 1.900 Betrieben und 19.000 Beschäftigten nimmt die Branche eine Schlüsselrolle im Cluster ein. Ihr Jahresumsatz lag 2014 bei 5,6 Milliarden Euro. Doch die neue Broschüre soll mehr sein als reine Statistik, erklärt Buddendick. Sie soll vor allem neugierig auf die Branche machen und Berührungspunkte schaffen.

Die Gestaltung mit zahlreichen erklärenden Grafiken und Bildern zu Holzverwendung, Sägeproduktion, Veredelung oder der Klimaschutzfunktion von Holz unterstreicht diese Intention. "Wir haben ein vielseitiges Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit gewonnen, das wir kontinuierlich aktuell halten und weiterentwickeln wollen", so Buddendick. Die digitale Erstveröffentlichung kann ab sofort auf der Verbandswebseite heruntergeladen werden. Die Druckversion folgt in Kürze.

Das "Faktenbuch der Säge- und Holzindustrie" finden Sie hier zum Download.

Balance zwischen Holzarten finden

WALDBESITZER Flächen in Rheinland-Pfalz „nicht übernutzt oder ökologisch minderwertig“

BAD KREUZNACH - (red). Die aktuelle Bundeswaldinventur bescheinigt den Waldbesitzern in Rheinland-Pfalz eine nachhaltige Forstwirtschaft. Kein Land in Europa hat größere Holzvorräte in seinen Wäldern als Deutschland und Rheinland-Pfalz ist mit einem Waldanteil von 42 Prozent das waldreichste Bundesland. Auch qualitativ haben die Wälder in Rheinland-Pfalz einiges zu bieten. Mit einem Laubholzanteil von 58 Prozent liegt dieser deutlich über dem Bundesdurchschnitt und der bereits hohe Totholz- und Biotopholzanteil bietet vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna.

„Die Daten zeigen deutlich, dass die Vorwürfe mancher Naturschutzverbände, die einen übernutzten und ökologisch minderwertigen Wald darstellen, falsch sind“, sagte Hans-Günter Fischer, Vorsitzender des in Bad Kreuznach ansässigen Waldbesitzerverbandes. Vordergründig betrachtet könnten die Waldbesitzer zufrieden zur Tagesordnung übergehen. Der Schritt wäre aber fatal, denn die wichtige Säule der Nutzung, ein elementarer Bestandteil der umfassenden Nachhaltigkeit, wird zunehmend vernachlässigt.

Die Waldbesitzer diskutierten engagiert über die Zukunft der rheinland-pfälzischen Wälder. Wenn heute in den jungen Wäldern 80 Prozent Laubbäume oder 20 Prozent Nadelbäume heranwachsen, die Wertschöpfungskette Forst und Holz aber zu 90 Prozent vom Nadelholz abhänge, so sei das ein alarmierendes Signal. Vor dem Hintergrund immer knapper werdender natürlicher Ressourcen gewinne Holz zunehmend an Bedeutung. Holz, der nachwachsende Rohstoff, stelle einen erheblichen Kohlestoffspeicher dar. Die Holzverwendung trage somit zur Klimaverbesserung bei.

„Die Herausforderung für die Zukunft der privaten und kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz besteht nicht darin, immer mehr Nadelholzbestände in Laubholzbestände umzubauen, sondern darin, bestehende Laubholzbestände und Laubholzkulturen durch Nadelholzanpflanzungen aufzuwerten. Wir müssen zu einer Balance zwischen Laub- und Nadelholzanteil kommen und dabei auch langfristig die Nutzungsmöglichkeiten und die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes für die ländlichen Räume stärker gewichten“, erklärte Fischer.

Für den Bereich des kleineren Privatwaldes, der mittlerweile die höchsten Holzvorräte aufweist, forderte Fischer die Landesregierung auf, wieder den Waldwegebau zu fördern. Er sei notwendig, damit das nachhaltig erzeugte Holz zu den Sägewerken transportiert werden kann. Die deutsche Säge- und Holzindustrie hat heute schon zunehmende Schwierigkeiten, ihre Nadelrundholzversorgung sicherzustellen.

Quelle: Rhein Main Presse